„Guten Morgen Deutschland“

Dienstag, 29. April 2014, 18.00 Uhr
Veranstaltungssaal
Berckstr. 27, in Bremen-Horn

Junge ehemalige Flüchtlinge berichten über ihre Erfahrungen mit dem Ankommen in Deutschland:
Femija Abazi (Montenegro)
Marjan Amiri (Afghanistan)
Elham Ansari (Iran)
Prince Milton Bona (Sierra Leone)
Ousmane Coulibaly (Elfenbeinküste)

Gesprächsleitung: Anette Harasimowitsch (freie Journalistin)
Schülerinnen und Schülern der Allgemeinen Berufsschule Walle bereichern die Veranstaltung mit einer Einlage
Veranstalter: Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V.
DOWNLOAD: Flyer „Guten Morgen Deutschland“ (PDF 213kb)

Offene Mitgliederversammlung

von Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V.
Dienstag, 29. April 2014, ab 20.00 Uhr

Veranstaltungssaal, Berckstr. 27 in Bremen-Horn

Krieg in Syrien: Kein Ende in Sicht? Vortrag und Diskussion

Donnerstag, 06. März 2014 | 19:30 Uhr
Evangelische Friedensgemeinde Bremen, Humboldtstr. 175, 28203 Bremen
mit Martin Glasenapp Mitarbeiter der sozialmedizinischen Hilfsorganisation medico international
(Koordinator der Arbeit zu Syrien).

Was passiert in Syrien? Welche Perspektiven gibt es in diesem Konflikt? Welche Solidarität ist in dieser Situation möglich?
“Syrien versinkt jeden Tag tiefer in einem Bürgerkrieg, der keine Lösung verspricht.”
Der Aufbruch des Arabischen Frühlings ist 2011 in Syrien in einen blutigen Bürgerkrieg mit internationaler Beteiligung übergegangen und wird von den verschiedenen Konfliktparteien mit beachtlicher Brutalität geführt. Die Opfer unter der Bevölkerung sind immens, mindestens 100.000 Todesopfer sind inzwischen zu beklagen. Nach Angaben der UNO befinden sich bereits über eine Million Kinder auf der Flucht innerhalb Syriens. Der nun bald drei Jahre andauernde Konflikt hat laut UNO etwa sieben Millionen Menschen entwurzelt, davon sollen 2/3 im eigenen Land unterwegs sein. Syrien ist zum neuen Kampfgebiet militanter Dschihadisten geworden, gleich zwei von al-Quaida inspirierte Gruppen sind hier erfolgreich aktiv. Zugleich ist es zur Zersplitterung der Opposition gekommen, teilweise finden erbitterte Kämpfe zwischen den verschiedenen Rebellen-Fraktionen statt. Der Konflikt hat bereits begonnen, auf die Nachbarländer überzugreifen, bisher vor allem Libanon und Irak.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Bremer Informationszentrums Menschenrechte und Entwicklung (biz), Forum Kirche, Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V. und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.

Stadtgespräch: Fluchtpunkt Bremen

am 25. März 2014 (19:30)

Ort: Gemeinde von Unser Lieben Frauen (Kirche), Unser Lieben Frauen Kirchhof 27-29, 28195 Bremen.

Mit Podiumsgästen aus Politik und Kirche sowie Menschen die selbst betroffen sind oder sich für Flüchtlinge in Bremen engagieren, werden wir über die Ursachen weltweiter Fluchtbewegungen sprechen sowie über Europas und letztlich Bremens Haltung zu diesem weltpolitisch brisanten Thema. Unsere Gäste sind:
Dr. Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof, Erzbistum Hamburg
Er meint: “Flüchtlinge gehören nicht an den Rand! Sie brauchen Schutz in unserer Mitte.”

Katrin Hatzinger, Leiterin des EKD-Büros, Brüssel
Sie meint: “Europa braucht eine neue einheitliche Asyl- und Flüchtlingspolitik”

Bettina Scharrelmann, Leiterin der Bremer Ausländerbehörde
Sie meint: “Bremen will zuwandernde Menschen willkommen heißen”

Weitere Gäste sind Britta Ratsch-Menke und Mansour Ismaiel.

Moderator ist Guido Schulenberg, Radio Bremen

Veranstalter: Gemeinde von Unser Lieben Frauen, Bremische Evangelische Kirche, Sonstiger Veranstalter

Zum Nachhören sendet Radio Bremen das Stadtgespräch in der Sendung „Glauben und Wissen“ auf Nordwestradio am Mittwoch, den 26. März um 21.05 Uhr
(UKW 88,3/95,4 oder als livestream und podcast auf www.nordwestradio.de)
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„Willkommen in Bremen!“ – Was tut die Stadt für Flüchtlinge?

Nordwestradio unterwegs, 20.11.13, 15.05-16.00 Uhr, Jugendherberge Bremen, Kalkstraße 6

Jeden Monat muß Bremen im Moment rund 100 Flüchtlinge aufnehmen und unterbringen  – weit mehr als man noch vor einem Jahr annahm. Vor allem Menschen aus den Bürgerkriegs- und Krisenregionen Syrien, Afghanistan und Irak fliehen nach Europa und beantragen Asyl. Der Strom der Flüchtlinge wird höchstwahrscheinlich auch im kommenden Jahr nicht abreißen. Das bedeutet für Bremen: Mehr Unterkünfte, mehr Wohnraum werden dringend benötigt. Die vorhandenen Plätze in Wohnheimen sind längst belegt, mittlerweile werden Notunterkünfte in Hotelzimmern, Turnhallen und Wohncontainern genutzt, und das zuständige Sozialressort sucht weiter dringend nach privaten Vermietern.

Doch mit einer geeigneten Wohnung sind die Probleme für Flüchtlingsfamilien längst noch nicht gelöst. Wie ist es um Sprachkurse für Asylbewerber bestellt, wie mit Arbeitsmöglichkeiten, und was geschieht mit der zunehmenden Zahl von Kindern und Jugendlichen, die als Flüchtlinge  – oft traumatisiert – hier stranden?

Es sind enorme Aufgaben und Herausforderungen für die Politik und für alle Institutionen, die sich um Flüchtlinge und Asylbewerber kümmern. Und das vor dem Hintergrund chronischer Unterfinanzierung der Sozialetats und der Tatsache, dass die großen Linien der Flüchtlingspolitik in Berlin oder Brüssel entschieden werden.

Über die Möglichkeiten und Grenzen der Flüchtlingspolitik und –hilfe auf regionaler Ebene wird diskutiert in „Nordwestradio unterwegs“, am 20.11.2013, von 15.05 bis 16.00 Uhr, live aus der Jugendherberge Bremen, Kalkstraße 6 (direkt an der Schlachte). Dabei sind:

Klaus Möhle – SPD, Abgeordneter in der Bremischen Bürgerschaft

Sigrid Grönert – CDU, Abgeordnete in der Bremischen Bürgerschaft

Heiko Hergert – Referatsleiter im Bremer Sozialressort

Britta Ratsch-Menke –  Geschäftsführerin Zuflucht-Ökumenische Ausländerarbeit e.V. + Mitglied im Flüchtlingsrat Bremen

Heiko Dornstedt – Ortsamtsleiter Vegesack

Moderation: Stefan Pulß

Redaktion: Peter Meier-Hüsing

Der Eintritt ist frei! Gäste sind willkommen!

„Abgestempelt“ – Recherchen zur juristischen & medizinischen Situation von abgeschobenen Roma in Serbien werden vorgestellt

Dienstag, 19. November 2013 um 19 Uhr

Gesundheitsamt Bremen, Neubau (Rosenpavillon, EG), Hornerstraße 60 – 70

Im Juni 2013 reiste eine Gruppe von AnwältInnen, ÄrztInnen, JournalistInnen und AktivistInnen aus Deutschland (u.a.Bremen), Belgien und Luxemburg nach Serbien und stellt nun ihre Recherchen zum Thema „juristische & medizinische Situation von abgeschobenen Roma in Serbien“ vor. Diese Recherchereise wurde … Weiterlesen

Grundlagenwissen im Asyl– und Ausländerrecht für die praktische Flüchtlingsbegleitung

Datum: 4. November 2013
Uhrzeit: 17 – 20.00Uhr
Ort: Gemeinde Alt-Aumund (Gemeindesaal, An der Aumunder Kirche 2)
Leitung: Andrea Nolte-Buschmann

Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an Neu-Einsteiger*innen in der Flüchtlingsbegleitung  und soll die nötigen Grundlagen für die praktische Anwendung schaffen. Geleitet wird sie von der erfahrenen Flüchtlingsberaterin Andrea Nolte-Buschmann, die seit 25 Jahren für die Flüchtlingsberatungsstelle der AWO-Bremen arbeitet.

Veranstalter: Zuflucht e.V. in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk und der Methodistischen Erlösergemeinde.

Anmeldung bitte unter: 

Mo-Do, 9 – 12 Uhr, Tel: 0421 800 700 4,

zuflucht@kirche-bremen.de

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Nacht der Kirchen 2013 – “Lebens(t)räume”

Programm der Nacht der Kirchen 2013

am 21. September  2013,  18-24:00 Uhr
St. Georg Gemeinde, Kirchhuchtinger Landstr.24

Welche Lebensträume haben die Bewohnerinnen und Bewohner verschiedener Lebensräume in Huchting? Während der Nacht der Kirchen zeigen wir in St. Georg einen Ausschnitt der lebendigen Vielfalt im Quartier: Schülerinnen und Schüler der Grundschule Kirchhuchting sind ebenso beteiligt wie junge und ältere Menschen aus den Gemeinden Dietrich-Bonhoeffer, St. Georg und St. Lucas, BewohnerInnen des Flüchtlingswohnheims Wardamm und die Mitarbeitenden des Kulturladens Huchting und des Vereins “Zuflucht”. Künstlerinnen und Künstler mit Wurzeln in Deutschland, Ghana, Albanien, dem Iran und der Ukraine sorgen – teils auch im Zusammenspiel mit Gästen – für musikalische Untermalung.

Nacht der Kirchen 2013 – Programm