Benefizkonzert für die Flüchtlinge aus Afrika in Lampedusa

So 07.09.2014, 19:00 Uhr

Ort:
Kulturkirche St. Stephani, Stephanikirchhof
28195 Bremen

mit:
Ulrich von Wrochem

Ein »italienisches Programm« für Viola,gespielt von Ulrich von Wrochem; ergänzt um eine afrikanische Komposition.

Eintritt: 10 Euro / 7 Euro

In Zusammenarbeit mit ZUFLUCHT – Ökumenische
Ausländerarbeit e.V. sowie der
»Società Dante Alighieri« – Dt. ital. Gesellschaft Bremen e.V.

 

Mit dem Schlafsack unter der Kanzel?

PodiumsteilnehmerInnen (von links nach rechts): Brigitte Ewald, Inge Kuschnerus, Britta Ratsch-Menke, Sabine Zetsche + Alexander Wagner Foto: dh

PodiumsteilnehmerInnen (von links nach rechts): Brigitte Ewald, Inge Kuschnerus, Britta Ratsch-Menke, Sabine Zetsche + Alexander Wagner
Foto: dh

Kirchenasyl: Von Honecker bis Dublin III

Als die Moderatorin am Abend des Weltflüchtlingstages, Geschäftsführerin Britta Ratsch-Menke von Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V., das Thema  „Notanker Kirchenasyl“  in   St. Stephani Bremen  zur Diskussion stellte, liefen schon den ganzen Tag im Radio die neuesten Flüchtlingszahlen vom UNHCR über die Sender. Danach sind jetzt erstmals mehr als fünfzig Millionen Menschen auf der Flucht. Man stelle sich das vor: Mehr als unsere Nachbarn  Holland, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden und Norwegen zusammen Einwohner haben, fliehen in ihrer Not weltweit vor Hunger, Krieg, Tod, Verfolgung und Folter.
Sind  die gut hundert Fälle laufenden  Kirchenasyls in Deutschland da nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein? Und was heißt das überhaupt – Kirchenasyl? Finden hier etwa Verfolgte klammheimlich im Sakralraum Kirche Unterschlupf, oder wie funktioniert das?

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„Das Prinzip Hoffnung – Gemeinsam in Bremen“

Freitag., 20. Juni 2014 in der Kulturkirche St. Stephani

17h00: Die Fotoausstellung „Das Prinzip Hoffnung“ zeigt Portraits von Flüchtlingen an ihren Lieblingsorten in Bremen und gibt Einblicke in ihr Leben

Im Anschluss: Konzert und Fest für Flüchtlinge und Ehrenamtliche

22h00: Dokumentarfilm „Aufbruch in die Utopie“ von Peter Roloff

Der Flyer zur Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden:
Flyer – Das Prinzip Hoffnung

*Notanker Kirchenasyl*

Freitag., 20. Juni 20 – 21. 30 Uhr in der Kulturkirche St. Stephani

Wir diskutieren Möglichkeiten und Chancen eines Kirchenasyls sowohl für die betroffenen Flüchtlinge, als auch für die Kirchengemeinden mit:

Brigitte Ewald, Gemeindevorstand Erlöserkiche
Pastorin Inge Kuschnerus, Melanchthon Gemeinde
Rechtsanwalt Alexander Wagner
Sabine Zetsche, Flüchtlingsinitiative Bremen e.V.
Moderation: Britta Ratsch-Menke

Veranstalter: Bremer Rat für Integration, Flüchtlingsinitiative Bremen e.V., Zuflucht e.V. und Flüchtlingsrat Bremen

Zum Hintergrund: Im Jahr 2013 erreichte die Zahl der aus Deutschland abgeschobenen Menschen mit über 10.200 einen traurigen Höhepunkt. Über ein Drittel dieser Abschiebungen sind sog. Dublin-Fälle: Flüchtlinge, die in andere EU-Staaten abgeschoben werden, weil sie dort bereits registriert wurden.
Obwohl bekannt ist, dass Asylsuchenden in vielen EU-Staaten Inhaftierung, Abschiebung, Misshandlung oder menschenunwürdige Lebensbedingungen drohen, hält die Bundesregierung fest an den problematischen Rückführungsverfahren. Ist die Rückführung nach einem halben Jahr nicht vollzogen, besteht das Recht zur Durchführung eines Asylverfahrens in Deutschland.
Ein Kirchenasyl ist häufig die letzte Möglichkeit, um im Einzelfall Menschenrechtsverletzungen abzuwenden. Derzeit gibt es in Deutschland 100 Kirchenasyle. Auch Bremer Kirchengemeinden bieten auf diese Weise Flüchtlingen Schutz: 6 Kirchenasyle gab es in den letzten Jahren in Bremen.

Szenische Lesung mit Musik: „Lampedusa, 3. Oktober 2013“

Sonntag, 1. Juni 2014, 18 Uhr
Horner Kirche, Horner Heerstraße 28

(Haltestelle der Bahn Linie 4)

Aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material hat Umberto Riccó (Hannover) den Text geschrieben.
Nach der einstündigen Lesung findet eine offene Gesprächsrunde mit statt mit Prof. Dr. Holger Hoffmann (FH Bielefeld) als Rechtsexperten für Ausländer-und Asylrecht.
Die Texte werden von 5 SprecherInnen aus Bremen gelesen : Almut Hinz, Sissy Zängerle, Tasso Alexandro Richetti, Hans-Gerhard Klatt und Cornelius Kopf-Finke Technische Assistenz: Christian Winter
Eintritt: frei
Spenden für Bremer Flüchtlingsprojekte werden erbeten. Die Zuteilung übernimmt Zuflucht e.V.

„Guten Morgen Deutschland“

Dienstag, 29. April 2014, 18.00 Uhr
Veranstaltungssaal
Berckstr. 27, in Bremen-Horn

Junge ehemalige Flüchtlinge berichten über ihre Erfahrungen mit dem Ankommen in Deutschland:
Femija Abazi (Montenegro)
Marjan Amiri (Afghanistan)
Elham Ansari (Iran)
Prince Milton Bona (Sierra Leone)
Ousmane Coulibaly (Elfenbeinküste)

Gesprächsleitung: Anette Harasimowitsch (freie Journalistin)
Schülerinnen und Schülern der Allgemeinen Berufsschule Walle bereichern die Veranstaltung mit einer Einlage
Veranstalter: Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V.
DOWNLOAD: Flyer „Guten Morgen Deutschland“ (PDF 213kb)

Offene Mitgliederversammlung

von Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V.
Dienstag, 29. April 2014, ab 20.00 Uhr

Veranstaltungssaal, Berckstr. 27 in Bremen-Horn

Krieg in Syrien: Kein Ende in Sicht? Vortrag und Diskussion

Donnerstag, 06. März 2014 | 19:30 Uhr
Evangelische Friedensgemeinde Bremen, Humboldtstr. 175, 28203 Bremen
mit Martin Glasenapp Mitarbeiter der sozialmedizinischen Hilfsorganisation medico international
(Koordinator der Arbeit zu Syrien).

Was passiert in Syrien? Welche Perspektiven gibt es in diesem Konflikt? Welche Solidarität ist in dieser Situation möglich?
“Syrien versinkt jeden Tag tiefer in einem Bürgerkrieg, der keine Lösung verspricht.”
Der Aufbruch des Arabischen Frühlings ist 2011 in Syrien in einen blutigen Bürgerkrieg mit internationaler Beteiligung übergegangen und wird von den verschiedenen Konfliktparteien mit beachtlicher Brutalität geführt. Die Opfer unter der Bevölkerung sind immens, mindestens 100.000 Todesopfer sind inzwischen zu beklagen. Nach Angaben der UNO befinden sich bereits über eine Million Kinder auf der Flucht innerhalb Syriens. Der nun bald drei Jahre andauernde Konflikt hat laut UNO etwa sieben Millionen Menschen entwurzelt, davon sollen 2/3 im eigenen Land unterwegs sein. Syrien ist zum neuen Kampfgebiet militanter Dschihadisten geworden, gleich zwei von al-Quaida inspirierte Gruppen sind hier erfolgreich aktiv. Zugleich ist es zur Zersplitterung der Opposition gekommen, teilweise finden erbitterte Kämpfe zwischen den verschiedenen Rebellen-Fraktionen statt. Der Konflikt hat bereits begonnen, auf die Nachbarländer überzugreifen, bisher vor allem Libanon und Irak.
Eine gemeinsame Veranstaltung des Bremer Informationszentrums Menschenrechte und Entwicklung (biz), Forum Kirche, Zuflucht – Ökumenische Ausländerarbeit e.V. und der Rosa-Luxemburg-Initiative – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.