Kardinal Woelki kritisiert CSU-Papier

Auf die Forderungen der CSU nach Obergrenzen für Schutzsuchende reagierte der Kölner Kardinal Woelki mit klaren Worten. Die CSU trage zu einer Polarisierung bei und betreibe das Geschäft der Rechtspopulisten von der AfD, heißt es in einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers.

Auch eine Bevorzugung christilicher Flüchtlinge lehnt der Kardinal ab. So etwas würde dem widersprechen, worum es Christen gehen muss: Einander begegnen und einander kennenlernen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: http://www.ksta.de/politik/fluechtlingspolitik-kardinal-woelki-wettert-gegen-csu-positionen-24720936

Zuflucht beim Ökumenischen Stadtkirchentag

Beim ökumenischen Stadtkirchentag wird Zuflucht auf zwei öffentlichen Veranstaltungen vertreten sein:

 

„Türen öffnen für Gerechtigkeit“ – Interaktive Ausstellung in der unteren Rathaushalle am Samstag, 17.09.2016, von 10 – 17 Uhr

Frieden und Gerechtigkeit gehören zusammen wie die beiden Seiten einer Medaille.

Unter dem Motto „“Türen öffnen für Gerechtigkeit““ werden die Besucherinnen und Besucher der Unteren Rathaushalle dazu eingeladen, das Handeln der Kirchen und ihrer Verbände (Diakonisches Werk Bremen e.V. und Caritas Verband Bremen e.V.) mit deren Mitgliedern und Vereinen (wie der Verein Zuflucht) sowie deren Beitrag zur Entwicklung einer sozialen und gerechten Gesellschaft kennenzulernen.

 

„Zusammenleben in Zeiten der Wanderungen“ – Werkstatt zum Thema „Flüchtlinge“ in der Kirche Unser Lieben Frauen am Samstag, 17.09.2016, von 16 – 17:50 Uhr

Viele Flüchtlinge sind bereits in Bremen angekommen und viele werden noch kommen. Die meisten von ihnen werden wohl auch hier bei uns in Bremen bleiben. Wir müssen also darüber nachdenken, wie wir gemeinsam mit ihnen zu unser aller Besten leben können.

Das wirft Fragen auf nach den Chancen und Risiken sowie nach den Bedingungen für das Gelingen des Zusammenlebens und den möglichen Veränderungen, die dadurch ausgelöst werden können.

In dieser Werkstatt wollen wir diesen Fragestellungen unter verschiedenen Gesichtspunkten nachgehen.

 

Weitere Infos gibt es hier:

http://www.kirche-bremen.de/stadtkirchentag/stadtkirchentag_fest_des_friedens.php

 

Gemeinsame Stellungnahme der Kirchen zur Situation von Christinnen und Christen

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm,haben sich zur Situation von Christen und religiösen Minderheiten in Asylbewerberunterkünften geäußert.

Die Stellungnahme lesen Sie hier Gemeinsame Stellungnahme Christen in Asylbewerberunterkünften

Geflüchtete Jugendliche suchen ein neues Zuhause in Pflegefamilien

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PiB – Pflegekinder in Bremen sucht im Auftrag des Jugendamtes weltoffene und tolerante, an anderen Kulturen interessierte Familien oder Einzelpersonen im Bremer Stadtgebiet, die einen unbegleiteten Jugendlichen nach der Flucht in einer Pflegefamilie aufnehmen möchten. Im Rahmen des Programms „Kinder im Exil“ berät, qualifiziert und begleitet PiB die Familie und den Jugendlichen. Die Stadt Bremen zahlt im Rahmen der Jugendhilfe ein Pflegegeld. Informationsveranstaltung am

Mittwoch, 17. August, 19 Uhr bei PiB, Bahnhofstraße 28-31, 28195 Bremen und am

Mittwoch, 7. September, 19 Uhr  im forum kirche, Hollerallee 75.

Weitere Infos auf www.pib-bremen.de/kinder-im-exil.

 

Pressemitteilung von PRO ASYL zum Integrationsgesetz

PRO ASYL kritisiert das neue Integrationsgesetz, das heute vom Bundestag verabschiedet werden soll

Presseerklärung 7. Juli 2016

PRO ASYL: „Etikettenschwindel“

Trotz der breiten Kritik der Zivilgesellschaft soll der Deutsche Bundestag heute das sogenannte Integrationsgesetz beschließen. PRO ASYL lehnt das geplante Integrationsgesetz ab: „Das Gesetz ist ein Etikettenschwindel. Es verspricht Integration und wird das Gegenteil bewirken“, fasst Geschäftsführer Günter Burkhardt die Kritik von PRO ASYL zusammen.

Die ganze Presseerklärung finden Sie hier:

http://o56x.mj.am/nl/o56x/1o9uq.html?m=ADwAEARnIGwAASGn2QgAAFnelIYAAAAAEhMAFqrwAAS0dQBXfeX3ZgWpwTC_Qsqo4sEQ9V4OkQAEgik&b=bf602fc5&e=2de87b7f&email=dr@proasyl.de

Rat und Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Banner-Gewalt

Viele Frauen erleben Gewalt. Egal aus welchem Land, wie alt oder mit welchem Schulabschluss. Egal, was sie arbeiten, ob sie arm oder reich sind.

Gewalt ist ganz unterschiedlich. Es gibt Gewalt vom Ehemann, Partner oder der Familie. Es gibt Gewalt im Wohnheim, am Arbeitsplatz oder in der Schule. Es gibt körperliche Gewalt, sexuelle Gewalt und psychische Gewalt, Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe, Zwangsverheiratung.

Hinweise, Rat und Hilfe in verschiedenen Sprachen gibt es hier:

http://www.gewaltgegenfrauen.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen02.c.742.de

Wichtige Information zur Anhörung: Film in 15 Sprachen verfügbar

Die Anhörung ist das zentrale Kernstück im Asylverfahren.  Sie ist die wichtigste Gelegenheit für Asylsuchende, alle Asyl- und Schutzgründe eindrücklich und überzeugend vorzutragen und glaubhaft zu machen.

Ehrenamtliche, mehrere Firmen und der Flüchtlingsrat Köln haben einen Film in 15 Sprachen produziert, in dem das Verfahren und die Wichtigkeit der Anhörung erklärt werden.

Der Film ist zu sehen unter

http://www.asyl.net/index.php?id=130&tx_ttnews%5Btt_news%5D=55578&cHash=97414aaa368709dc1bc90508f0f07fe6

Service-Telefonnummer für die Arbeit mit Geflüchteten

Wer ehrenamtlich mit Flüchtlingen arbeiten will und eine erste Orientierung braucht, bekommt ab sofort Antworten beim Bürgertelefon unter der Sonder-Nummer 361 94969. Ziel ist es, den Zugang zu den Institutionen zu erleichtern, die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen organisieren. „Es gibt damit eine zentrale Nummer für die ersten Nachfragen“, erläuterte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. „Ich hoffe, dass wir damit den Zugang zum freiwilligen Engagement in der Arbeit mit Flüchtlingen erleichtern.“

Das Bürgertelefon wird Anfragen in der Regel nicht selbst beantworten, sondern gezielt an kundige Ansprechpersonen weiterleiten. Das werden in erster Linie die trägerübergreifenden Koordinatoren für das ehrenamtliche Engagement im Flüchtlingsbereich sein, die über die AWO in den Stadtregionen Mitte, West, Ost, Süd und Nord eingesetzt sind. Sie haben Kontakt zu allen Unterkünften für Asylsuchende, kennen die dortigen Bedarfe und können zielgerichtet Sach- und Zeitspenden sowie Projekte vermitteln. Bei spezielleren Nachfragen kann je nach Fragestellung auch an Zuflucht e.V. weitervermittelt werden, an Fluchtraum e.V., das SOS-Kinderdorf Bremen an Serve the City e.V. oder andere Organisationen.

Für alle sonstigen Anfragen zu den Dienstleistungen des Landes und der Stadtgemeinde Bremen ist das Bürgertelefon unter den bekannten Nummern 361-0 sowie 115 montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar.