1. Einsatz der Sea-Watch 4

Die Sea-Watch 4 soll in wenigen Tagen auslaufen. Der Kauf des Rettungsschiffes wurde im Januar 2020 von dem zivilgesellschaftlichen Bündnis United4Rescue ermöglicht. Bündnispartner sind unter anderem die Evangelische Kirche in Deutschland, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), World Vision Deutschland, der Koordinierungsrat der Muslime und zahlreiche Einzelspender*innen.
An Bord wird die Organisation Sea-Watch, die den Einsatz organisatorisch begleitet von Ärzten ohne Grenzen unterstützt.
Hunderte Menschen auf der Flucht geraten immer wieder auf dem Mittelmeer in Seenot – und Europa sieht zu, wie Menschen dort ertrinken und unternimmt nichts. Der Tod vieler Menschen wird in Kauf genommen und von den Medien kaum noch erwähnt.

United4Rescue schreibt dazu:


„… Die Situation auf dem Mittelmeer könnte derweil kaum dramatischer sein. Fast alle einsatzfähigen Rettungsschiffe sind wegen angeblicher Sicherheitsmängel in Italien festgesetzt oder werden mit absurden Auflagen am Einsatz gehindert. Dabei gibt es täglich Meldungen über Seenotfälle. Wenn unser Bündnisschiff ausläuft, wird es das einzige zivile Rettungsschiff im Mittelmeer sein!
Und wir befürchten jetzt schon, dass auch unser Schiff nach seinem Einsatz festgesetzt werden soll…“

Mehr Informationen und wie Sie aktiv werden können, finden Sie unter www.united4rescue.com

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