Bundesweiter Flüchtlingstag: Amnesty International und PRO ASYL kritisieren verantwortungslose EU-Flüchtlingspolitik

Beide Organisationen warnen die Europäische Union vor einer Zusammenarbeit in der Flüchtlingspolitik mit Staaten wie Ägypten oder dem Sudan, die Menschenrechtsverletzungen begehen. Außerdem kritisieren Amnesty und PRO ASYL die EU-Kommission für ihre geplanten Verschärfungen des Dublin-Verfahrens

Die ganze Pressemitteilung lesen Sie hier: erklarueng-pro-asyl-zum-fluechtlingstag-2016

Kirchen kritisieren Änderungen im Asylbewerberleistungsgesetz

„… Die Kirchen möchten die Gelegenheit nutzen, ihre grundsätzliche Kritik an einem eigenen Leistungsregime für Flüchtlinge zu erneuern. Sie haben von Beginn an dargelegt, dass ein solches nur schwer mit der gleichen Würde aller Menschen zu vereinbaren ist…..“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme des Bevollmächtigten des Rates der EKD und des Kommissariats der Deutschen Bischöfe.

Die komplette Stellungnahme lesen Sie hier: stellungnahme-der-kirchen-zum-asylbewerbereistungsgesetz-2016-9-12

Nicht zu tolerieren!

Anlässlich des Brandanschlags auf eine noch unbewohnte Unterkunft für Geflüchtete in der Nacht vom 19. auf den 20. September 2016 melden wir uns zu Wort:

Die Zahl der Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte steigt dramatisch. In der vergangenen Nacht ist auch in Bremen ein Brandanschlag auf eine – zum Glück – unbewohnte Flüchtlingsunterkunft in Huchting verübt worden.

Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen müssen und bei uns in Bremen Schutz suchen, müssen sicher untergebracht werden.

Wir Christinnen und Christen begrüßen ausdrücklich die Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Stadt und werden weiterhin unseren Beitrag angemessener Unterstützung leisten. Die Solidarität mit Menschen in Not ist für uns Handlungsmaxime und Auftrag. Wir werden keine Fremdenfeindlichkeit in Bremen dulden und jeder Form von Gewalt, die sich gegen Schutzsuchende richtet, unseren Widerstand entgegensetzen.

Rechte Hetzer und Attentäter sind eine Minderheit unserer Gesellschaft, die nicht mit unserem Einverständnis oder Stillschweigen rechnen kann. Wir stellen uns den plumpen Parolen mit Entschlossenheit entgegen, indem wir informieren und aufklären.

Unser Ziel ist das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen. Deshalb unterstützen und begleiten wir Geflüchtete und engagierte Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Ankommen und Leben in Bremen.

 

Kardinal Woelki kritisiert CSU-Papier

Auf die Forderungen der CSU nach Obergrenzen für Schutzsuchende reagierte der Kölner Kardinal Woelki mit klaren Worten. Die CSU trage zu einer Polarisierung bei und betreibe das Geschäft der Rechtspopulisten von der AfD, heißt es in einem Bericht des Kölner Stadtanzeigers.

Auch eine Bevorzugung christilicher Flüchtlinge lehnt der Kardinal ab. So etwas würde dem widersprechen, worum es Christen gehen muss: Einander begegnen und einander kennenlernen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: http://www.ksta.de/politik/fluechtlingspolitik-kardinal-woelki-wettert-gegen-csu-positionen-24720936

Zuflucht beim Ökumenischen Stadtkirchentag

Beim ökumenischen Stadtkirchentag wird Zuflucht auf zwei öffentlichen Veranstaltungen vertreten sein:

 

„Türen öffnen für Gerechtigkeit“ – Interaktive Ausstellung in der unteren Rathaushalle am Samstag, 17.09.2016, von 10 – 17 Uhr

Frieden und Gerechtigkeit gehören zusammen wie die beiden Seiten einer Medaille.

Unter dem Motto „“Türen öffnen für Gerechtigkeit““ werden die Besucherinnen und Besucher der Unteren Rathaushalle dazu eingeladen, das Handeln der Kirchen und ihrer Verbände (Diakonisches Werk Bremen e.V. und Caritas Verband Bremen e.V.) mit deren Mitgliedern und Vereinen (wie der Verein Zuflucht) sowie deren Beitrag zur Entwicklung einer sozialen und gerechten Gesellschaft kennenzulernen.

 

„Zusammenleben in Zeiten der Wanderungen“ – Werkstatt zum Thema „Flüchtlinge“ in der Kirche Unser Lieben Frauen am Samstag, 17.09.2016, von 16 – 17:50 Uhr

Viele Flüchtlinge sind bereits in Bremen angekommen und viele werden noch kommen. Die meisten von ihnen werden wohl auch hier bei uns in Bremen bleiben. Wir müssen also darüber nachdenken, wie wir gemeinsam mit ihnen zu unser aller Besten leben können.

Das wirft Fragen auf nach den Chancen und Risiken sowie nach den Bedingungen für das Gelingen des Zusammenlebens und den möglichen Veränderungen, die dadurch ausgelöst werden können.

In dieser Werkstatt wollen wir diesen Fragestellungen unter verschiedenen Gesichtspunkten nachgehen.

 

Weitere Infos gibt es hier:

http://www.kirche-bremen.de/stadtkirchentag/stadtkirchentag_fest_des_friedens.php

 

Gemeinsame Stellungnahme der Kirchen zur Situation von Christinnen und Christen

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm,haben sich zur Situation von Christen und religiösen Minderheiten in Asylbewerberunterkünften geäußert.

Die Stellungnahme lesen Sie hier Gemeinsame Stellungnahme Christen in Asylbewerberunterkünften

Geflüchtete Jugendliche suchen ein neues Zuhause in Pflegefamilien

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PiB – Pflegekinder in Bremen sucht im Auftrag des Jugendamtes weltoffene und tolerante, an anderen Kulturen interessierte Familien oder Einzelpersonen im Bremer Stadtgebiet, die einen unbegleiteten Jugendlichen nach der Flucht in einer Pflegefamilie aufnehmen möchten. Im Rahmen des Programms „Kinder im Exil“ berät, qualifiziert und begleitet PiB die Familie und den Jugendlichen. Die Stadt Bremen zahlt im Rahmen der Jugendhilfe ein Pflegegeld. Informationsveranstaltung am

Mittwoch, 17. August, 19 Uhr bei PiB, Bahnhofstraße 28-31, 28195 Bremen und am

Mittwoch, 7. September, 19 Uhr  im forum kirche, Hollerallee 75.

Weitere Infos auf www.pib-bremen.de/kinder-im-exil.

 

Pressemitteilung von PRO ASYL zum Integrationsgesetz

PRO ASYL kritisiert das neue Integrationsgesetz, das heute vom Bundestag verabschiedet werden soll

Presseerklärung 7. Juli 2016

PRO ASYL: „Etikettenschwindel“

Trotz der breiten Kritik der Zivilgesellschaft soll der Deutsche Bundestag heute das sogenannte Integrationsgesetz beschließen. PRO ASYL lehnt das geplante Integrationsgesetz ab: „Das Gesetz ist ein Etikettenschwindel. Es verspricht Integration und wird das Gegenteil bewirken“, fasst Geschäftsführer Günter Burkhardt die Kritik von PRO ASYL zusammen.

Die ganze Presseerklärung finden Sie hier:

http://o56x.mj.am/nl/o56x/1o9uq.html?m=ADwAEARnIGwAASGn2QgAAFnelIYAAAAAEhMAFqrwAAS0dQBXfeX3ZgWpwTC_Qsqo4sEQ9V4OkQAEgik&b=bf602fc5&e=2de87b7f&email=dr@proasyl.de

Rat und Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Banner-Gewalt

Viele Frauen erleben Gewalt. Egal aus welchem Land, wie alt oder mit welchem Schulabschluss. Egal, was sie arbeiten, ob sie arm oder reich sind.

Gewalt ist ganz unterschiedlich. Es gibt Gewalt vom Ehemann, Partner oder der Familie. Es gibt Gewalt im Wohnheim, am Arbeitsplatz oder in der Schule. Es gibt körperliche Gewalt, sexuelle Gewalt und psychische Gewalt, Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe, Zwangsverheiratung.

Hinweise, Rat und Hilfe in verschiedenen Sprachen gibt es hier:

http://www.gewaltgegenfrauen.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen02.c.742.de