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Humanitäre Katastrophe beenden: EKD und Diakonie Katastrophenhilfe fordern Freilassung der Geiseln, Ende der Gewalt und ungehinderten Zugang humanitärer Hilfe

Bild: pixabay.com
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Die Hamas hat am 7. Oktober 2023 Israel überfallen. Bei die-sem menschenverachtenden Angriff hat sie mehr als 1.200 Menschen ermordet und mehr als 200 Menschen verschleppt. Einige von ihnen befinden sich noch immer in Geiselhaft.

 

Ungeachtet des legitimen Selbstverteidigungsrechts Israels rufen der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Katastrophenhilfe angesichts der drama-tischen humanitären Lage im Gazastreifen zu einem sofortigen Ende der Gewalt auf.

 

„Die humanitäre Katastrophe in Gaza hat ein unvorstellbares Ausmaß erreicht. Nach einer monatelangen Blockade durch die israelische Regierung erreichen erneut viel zu wenige Hilfs-güter den Gazastreifen, Hunger ist allgegenwärtig. Die Kriegs-parteien verstoßen wiederholt gegen das humanitäre Völker-recht – etwa durch den Beschuss ziviler Infrastruktur wie Kran-kenhäuser, Angriffe auf humanitäre Helfer oder die andauern-de Geiselnahme. Das Schicksal der Zivilbevölkerung und der Geiseln in diesem Krieg erfüllt uns mit tiefer Sorge“, sagt Dag-mar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

 

Rat und Diakonie Katastrophenhilfe drängen auf ein Ende der kriegerischen Handlungen, die unzählige zivile Opfer fordern und das Leid der Menschen in der Region täglich vergrößern. Es sei dringend erforderlich, dauerhafte umfassende humani-täre Hilfe zu ermöglichen und sicherzustellen, dass sie die notleidende Bevölkerung auch tatsächlich erreicht.

 

Die Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs betont: „Diese menschen-gemachte Katastrophe muss enden. Die Geiseln müssen frei-gelassen werden, der Beschuss und die Vertreibung der Zivil-bevölkerung müssen enden. Als Kirche stehen wir unum-stößlich an der Seite derer, die nach Schutz, Würde und einem Leben in Sicherheit streben.“ Eine friedliche Perspektive kön-ne nur auf dem Fundament des Völkerrechts und der Achtung der Menschenrechte für alle Menschen in der Region entste-hen.

 

(Quelle: ekd.de)


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