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Springer-Kampagne gegen das Kirchenasyl und den EKD-Flüchtlingsbischof

Bild: pixabay.com
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Dazu gehört aktuell der in der Bild-Zeitung erklärte Kirchen-ausstritt des ehemaligen SPD-Politiker Christian Lange, bis 2021 Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staats-sekretär im Justizministerium. Als Grund nannte Lange, dass das Kirchenasyl behördliche Entscheidungen nicht respektie-ren würde – und warf Bischof Stäblein vor, durch seine kriti-schen asylpolitischen Äußerungen die AfD zu stärken.

 

Die Bild-Zeitung macht zudem weiterhin die drei somalischen Geflüchteten zur Zielscheibe, die an der Grenze widerrechtlich zurückgewiesen wurden. Die Zeitung veröffentlichte Fotos aus den Akten der Betroffenen sowie Papararazzi-Aufnahmen. Trotz wiederholter Richtigstellungen wird anhaltend falsch berichtet, dass sich die drei Geflüchteten derzeit im Kirchen-asyl befänden.

 

Artikel 1: Genug! SPD-Politiker tritt aus der Kirche aus

 

Artikel 2: Nimmt Litauen die drei Somalier zurück?

 

Artikel 3: „Signal, das ich nicht hinnehmen kann“ – SPD-Politiker tritt wegen Kirchenasyl aus Kirche aus

 

Ein EKD-Sprecher kommentierte die verzerrende Bericht-erstattung gegenüber dem epd:

 

„Wir bedauern jeden Kirchenaustritt sehr. Und es ist immer gut, vorher das Gespräch zu suchen, denn oft lassen sich ein-zelne Kritikpunkte klären. Anders als in der Berichterstattung dargestellt, muss jedoch festgehalten werden, dass Kirchen-asyl von Gemeinden in Härtefällen ausschließlich als letztes Mittel nach ausführlicher Prüfung als Zufluchtsort gewährt wird. Auch sind die betroffenen Menschen aus Somalia nicht im Kirchenasyl, sondern durchlaufen ganz regulär das Dublin-Verfahren."

 

(Quelle: ekd.de)

 

 


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