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Neue Fortbildungen Refugio München 1. Quartal 2026

Bild: pixabay.com
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Online-Fortbildung: Kindheit in Vielfalt: Rassismus begegnen und Kinder stärken

 

Datum/Zeit

26.01.2026

9:00-17:00 Uhr

 

Rassismuserfahrungen wirken sich tiefgreifend auf die Ent-wicklung, Identität und Psyche von Kindern und Jugendlichen aus – deshalb braucht es eine rassismuskritische Praxis in Kita, Schule und Sozialer Arbeit. Fachkräfte sind gefordert, diskri-minierende Strukturen zu erkennen, eigene Denkmuster zu re-flektieren und Kinder aktiv zu schützen und zu stärken. Im Workshop setzen wir uns mit den gewaltsamen Folgen von Rassismus auseinander und entwickeln konkrete Verände-rungs- und Handlungsstrategien. Dabei fragen wir, wie wir echte Allies sein können: indem wir unsere Privilegien hin-terfragen, Ressourcen teilen und solidarisch handeln.

 

Ihr Profit:

  • Sensibilisierung für die psychischen, emotionalen und kognitiven Auswirkungen von Rassismus auf Kinder und Jugend-liche
  • Auseinandersetzung mit diskriminierenden Strukturen, (Sprach-)Bildern, Stereotypien und Vorurteilen
  • Entwicklung rassismuskritischer und resilienzfördernder Handlungsansätze

Zielgruppe: Sozialpädagog*innen, Kindheitspädagog*innen, Erzieher*innen, Pädagog*innen und ehrenamtlich Tätige, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten

 

Referentinnen: Odiri Weinmann und Julia Cholewa, Trainerinnen für Social Justice & Diversity

 

Preis: 130 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: “Skills-Training der Affektregulation – ein kultursensibler Ansatz: STARK“ - Schulung zur Durchführung des manualisierten Behandlungsprogramms

 

Datum/Zeit

23.02.2026

9:00-16:30 Uhr

 

Nach belastenden Lebensereignissen werden häufig im Alltag intensive Gefühle (Angst, Traurigkeit, Ärger) erlebt und häufig fehlen den Betroffenen geeignete Strategien im Umgang mit diesen. So kann es immer wieder zu Situationen mit gefühlter Ohnmacht und Kontrollverlust kommen, z.B. destruktiven Handlungsweisen (Selbstverletzendes Verhalten, vermehrter Alkoholkonsum etc.), sozialem Rückzug und Impulsivität. Der Umgang mit den eigenen Gefühlen und die Anwendung nütz-licher Strategien kann jedoch erlernt werden. In dem Work-shop wird ein transdiagnostisches Behandlungskonzept vor-gestellt, das auf die Verbesserung von Emotionsregulations-fähigkeiten abzielt:

 

Das Gruppentherapieprogramm „Skills-Training der Affekt-regulation – Ein kultursensibler Ansatz: STARK“. Das Pro-gramm wurde von erfahrenen Psychotherapeut*innen von Refugio München entwickelt und von diesen in der Fort-bildung auch vorstellt. Das Manual - erschienen im Schattauer Verlag -enthält umfassende, anschaulich aufbereitete Hinter-grundinformationen, ausführliche Anleitungen zu allen Schrit-ten des Trainings sowie eine Vielzahl von Arbeitsblättern und weiterer Ressourcen, die es Therapeut*innen wie Klient*innen erleichtern die Inhalte flexibel einzusetzen.

 

Ziel des Workshops ist es, zum Einen für die Thematik der Emotionsregulation zu sensibilisieren und zum Anderen Einblicke in die Durchführung des Manuals zu erhalten und Ideen für einen eigenen Einsatz zu entwickeln. Hierfür sollen theoretische Grundlagen vermittelt werden wie auch prak-tische Übungen anhand des Manuals erprobt werden. Das Ma-nual ist für das Gruppensetting konzipiert. Einzelne Module können aber auch im Einzelsetting (Therapie oder Beratung) realisiert werden.

 

Weitere Infos zu dem STARK-Konzept finden Sie hier.

 

Ihr Profit:

  • Sensibilisierung für die Thematik der Emotionsregulation im Betreuungs- und Therapiealltag
  • Schulung zum Einsatz des STARK Manuals im Einzel- oder Gruppensetting

Zielgruppe des Workshops sind demnach psychosoziale Fach-kräfte (Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Päda-gog*innen, Ärzt*innen) , die in ihrem Berufsalltag Möglich-keiten haben, das STARK-Programm durchzuführen (im Einzel- oder Gruppensetting).

 

Referentin: Dr. phil. Alexandra Liedl, Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin

 

Preis: 120 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Mut zur Unsicherheit – Emotionen als Schlüssel zur Diversitätssensiblen Beratung

 

Datum/Zeit

06.03.2026

9:00-16:00 Uhr

 

In einer vielfältigen Gesellschaft begegnen Berater*innen täg-lich unterschiedlichen Lebensrealitäten und Erfahrungen. Der Umgang mit dieser Vielfalt bringt oft Unsicherheiten mit sich – besonders, wenn es um Rassismus und Machtverhältnisse geht. Eine diversitätssensible Haltung erfordert nicht nur Wis-sen über strukturelle Diskriminierung, sondern auch die Be-reitschaft zur kritischen Selbstreflexion über die eigene gesell-schaftliche Positionierung.

 

Emotionen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sowohl Ratsu-chende als auch Berater*innen bringen Gefühle wie Scham, Wut, Ohnmacht oder Unsicherheit in den Beratungsprozess ein. Diese Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und pro-fessionell damit umzugehen, ist eine wesentliche Fähigkeit in der Entwicklung von Diversitätskompetenz.

 

Der Workshop gibt Raum, die eigene Haltung in der Bera-tungspraxis diskriminierungskritisch zu reflektieren und diver-sitätssensible Handlungsstrategien zu entwickeln.

 

Ihr Profit:

  • Kennenlernen von Auswirkungen von Rassismus und Diskriminierung
  • Verständnis für das Zusammenwirken von Diskriminierung und Emotionen
  • Konstruktiver Umgang mit Fehlern und Emotionen
  • Impulse für eine diversitäts- und diskriminierungssensible Beratungspraxis

Zielgruppe: Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie mit geflüchteten Menschen arbeiten.

 

Referent*in: Sonja Würschnitzer M.A., Diversitätsorientierte Organisationberaterin, Systemische Beraterin, Trainerin für Diversität und Antidiskriminierung

 

Preis: 120 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Behandlung von Schlafstörungen bei Geflüchteten: Schulung zur Durchführung des manualisierten Behandlungsprogramms „STARS“ („Sleep Training adapted for Refugees“)

 

Datum/Zeit

09./ 10.03.2026

 

Bitte beachten Sie, dass die Fortbildung zweitägig ist. Am 09.03 startet die Fortbildung um 14 Uhr und endet um 17 Uhr. Am 10.03 beginnt die Fortbildung um 9 Uhr und endet um 16:30 Uhr.

 

Schlafstörungen stellen in der Therapie und Beratung Geflüch-teter ein zentrales Thema dar. Für die Betroffenen erzeugen Schlafstörungen einen hohen Leidensdruck und erschweren in besonderem Maße die Alltagsbewältigung. Schlafstörungen sind im Vergleich zu anderen Symptomen wie z. B. denen ei-ner Posttraumatischen Belastungsstörung oder Depression, wenig stigmatisiert. Dadurch ergibt sich einerseits die Mög-lichkeit eines niedrigschwelligen Einstiegs in psychothera-peutische Behandlungskonzepte. Andererseits können sich Schlafstörungen bei manchen Betroffenen als äußerst be-handlungsresistent erweisen. Sie stellen Behandler*innen in der Arbeit mit Geflüchteten immer wieder vor Herausforde-rungen. Von unseren Klient*innen werden sehr unterschiedli-che Symptome berichtet: z. B. Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, nächtliches Grübeln, starke Tagesmüdigkeit, Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen oder diverse schlafbezoge-ne Ängste.

 

In dem Workshop wird ein von Refugio München entwickeltes Behandlungskonzept vorgestellt. Das „Sleep Training adapted for Refugees – STARS“ stellt die Behandlung von Schlafstörun-gen in den Mittelpunkt und geht gleichzeitig über bisherige Ansätze hinaus, indem es auf spezifische Herausforderungen der Zielgruppe eingeht. Aspekte wie einem kultursensiblen Krankheitsverständnis, ungünstigen Wohn- und Schlafum-gebungen, vorliegenden Traumatisierungen und einer aktuell akut belasteten Lebenssituation wird in besonderem Maße Rechnung getragen. Das Manual ist für das Gruppensetting konzipiert. Einige Inhalte können aber auch im Einzelsetting (Therapie oder Beratung) realisiert werden.

 

Das Programm umfasst zehn detailliert ausgearbeitete Sitzun-gen. Diese werden im Rahmen des Workshops anwendungs-orientiert dargestellt sowie der Umgang mit Herausforderun-gen in Bezug auf die Anwendung des Manuals geschult.

Ziel des Workshops ist es, zum einen für die Thematik der schlafbezogenen Symptomatik bei Geflüchteten zu sensibi-lisieren. Zum anderen soll den Teilnehmer*innen durch den Austausch mit unseren erfahrenen Workshopleiter*innen ein flexibler Einsatz der Inhalte für ihren jeweiligen Anwendungsalltag ermöglicht werden.

 

Ihr Profit:

  • Überblick über verschiedene Formen von Schlafstörungen und deren Ursachen mit Bezug auf die Lebenssituation von geflüchteten Menschen
  • Schlafhygiene-Regeln
  • Kurze Einführung in verhaltenstherapeutische Interventionen (z.B. Tagesstruktur, Schlaf-Tagebuch, Grübel-Stop, Umgang mit Albträumen etc.)

 

Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, die in der Betreuung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten

 

Referentin: Dr. Britta Dumser , klinische Psychologin, psychologische Psychotherapeutin i.A., Refugio München

 

Preis: 225 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Ist Trauma ansteckend? Wie erhalte ich meine Empathie und wie schütze ich mich im Beratungsalltag mit schwerbelasteten Menschen

 

Datum/Zeit

18.03.2026

9:00-16:30 Uhr

 

Berufsgruppen, die schwertraumatisierte Menschen beraten und begleiten, werden häufig mit Berichten über massive kör-perliche und sexuelle Gewalt konfrontiert. In der Beratung und Therapie erleben sie bei den Betroffenen Gefühle von Trauer, Wut und Hilflosigkeit. Manches Mal geschieht das so intensiv, dass sie sich nicht mehr von diesen Empfindungen distanzie-ren und sich in professioneller Weise abgrenzen können. Es ist daher wichtig, den Arbeitsalltag so zu gestalten, dass vorhan-dene Kraftreserven erhalten bleiben und zusätzlich neue Ener-gien getankt werden können. Schwerpunkt des Seminars ist zum einen die Sensibilisierung für Anzeichen sekundärer Trau-matisierung und Burn-Out beim Einzelnen und im Team. Zum anderen werden hilfreiche Maßnahmen zur Selbstfürsorge vorgestellt, wenn der Selbstschutz nicht mehr funktioniert.

 

Ihr Profit:

  • Information über Phänomene wie Burn-Out und Sekundäre Traumatisierung
  • Eigene Belastungssymptome früh erkennen
  • Teamdynamik analysieren
  • Hilfreiche Maßnahmen zur Selbstfürsorge erarbeiten

Zielgruppe: Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten.

 

Referentin: Dipl. Psych. Katrin Kammerlander-Straub, Psychologische Psychotherapeutin

 

Preis: 120 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Krisenintervention im Kontext von Flucht -„Halt geben, wenn nichts mehr hält“ – Professionelle Begleitung psychosozialer Krisen in scheinbar ausweglosen Situationen

 

Datum/Zeit

24.03.2026

9:00-12:00 Uhr

 

Wenn Menschen im Kontext von Flucht einen negativen Asyl-bescheid erhalten oder andere existenzielle Einschnitte erle-ben, geraten sie häufig in massive psychosoziale Krisen. Fachkräfte stehen dann in einem Spannungsfeld zwischen Empathie, begrenzten Handlungsspielräumen und eigener Ohnmacht.

 

Ihr Profit:

  • typische emotionale Reaktionen in Krisensituationen besser zu verstehen,
  • zentrale Bedürfnisse von Menschen in existenziellen Krisen zu erkennen und benennen zu können,
  • das emotionale Erleben von Menschen in Krisen einzuordnen, und konkrete Strategien zu entwickeln, wie Fachkräfte in scheinbar ausweglosen Situationen stabil bleiben und Betroffene professionell begleiten können.

Zielgruppe: Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten.

 

Referentin: Dipl. Psych. Katrin Kammerlander-Straub, Psychologische Psychotherapeutin

 

Preis: 65 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kontext Flucht: Fachgerecht und solidarisch beraten

 

Datum/Zeit

27.03.2026

9:00-12:00 Uhr

 

Die Fortbildung vermittelt Grundlagenwissen um die Lebens-realitäten geflüchteter queerer Menschen sowie Besonderhei-ten in der Beratung und Begleitung. Sie gibt einen Überblick über rechtliche und praktische Herausforderungen im Asyl-verfahren, in der Unterbringung und im Zugang zu Gesund-heitsversorgung. Die Teilnehmenden sollen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kontext Flucht sensibilisiert und im Umgang mit queerfeindlichen Erfahrungen ihrer Klient*innen gestärkt werden. Anhand konkreter Fallbeispiele wird dieses Praxiswissen greifbar gemacht und weiter vertieft.

 

Profit:

  • Grundlegende Kenntnisse zu den Lebensrealitäten und Bedarfen queerer Geflüchteter
  • Grundlegende Kenntnisse zu rechtlichen Besonderheiten im Kontext Asylverfahren, Aufnahme und Gesundheitsversorgung
  • Verbesserte Beratungskompetenz und Sensibilität im Umgang mit Themen rund um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt
  • Größere Sicherheit im Umgang mit Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen queerer Klient*innen
  • Mehr Handlungssicherheit im Kontakt mit Behörden, Unterkünften und anderen Akteur*innen sowie Stärkung der eigenen Verweisungskompetenz / Lotsenfunktion
  • Kenntnis weiterführender Materialien und Leitfäden, Gesprächstechniken und Best-Practice-Beispiele im Beratungsalltag

Zielgruppe: Fachkräfte, die in der direkten Beratung Geflüchteter tätig sind (Psychosoziale Beratung, AVB, Sozialdienst)

 

Referentin: Alva Träbert (MSc); Referent*in für besondere Schutzbedarfe bei der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer - BAfF e.V.

 

Preis: 65 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Negativer Bescheid, Rückkehr, Abschiebung – was, wenn nichts mehr geht? Rechtliche Perspektiven und hilfreiches Handeln

 

Datum/Zeit

30.03.2026

13:00-17:00 Uhr

 

In der Fortbildung werden Schritte beleuchtet, die nach dem rechtskräftigen negativen Abschluss des Asylverfahrens noch möglich sind. Das Thema Aufenthaltsbeendigung mit Ausrei-severpflichtung stellt hohe Anforderungen an Fachkräfte, die Geflüchtete beraten und begleiten. Rechtliche Kenntnisse und Möglichkeiten sind nur ein Teil der Voraussetzungen im pro-fessionellen Umgang mit negativen Bescheiden. Nach einer Einführung in asylrechtliche Aspekte werden diese an Fall-beispielen praktisch erklärt.

 

Ihr Profit:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Perspektiven kennenlernen
  • Bearbeitung von Fallbeispielen

Zielgruppe: Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten.

 

Referenten: Sascha Kienberger, Sozialpädagoge, Refugio München

 

Preis: 65 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Deeskalation

 

Datum/Zeit

15.04.2026

13:00-17:00 Uhr

 

Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt auf der Vermitt-lung von verbalen und nonverbalen deeskalierenden Metho-den sowie einer hilfreichen Haltung in Konfliktsituationen. Geflüchtete Menschen leiden unter psychischen und physi-schen Belastungen, schwierigen Lebensbedingungen, unsi-cherem Aufenthalt und beherrschen häufig noch nicht aus-reichend die deutsche Sprache. In diesem Spannungsfeld kön-nen konfliktreiche Situationen leicht eskalieren. Im Bera-tungskontext ist es daher wichtig, Konfliktsituationen frühzei-tig zu erkennen, um ein "Hochschaukeln" zu vermeiden. Mit Hilfe von deeskalierenden Techniken lassen sich kritische Situ-ationen gezielt und stufenweise entschärfen.

 

Ihr Profit:

  • Erwerb von Kompetenzen und Sicherheiten im frühzeitigen Erkennen von eskalierenden Situationen
  • Erlernen von konkreten verbalen und nonverbalen deeskalierenden Methoden

Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten

 

Referentin: Dott.ssa Camilla Ulivi, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Qualifizierte SBPM-Gutachterin psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren bei Erwachsenen (BLAEK), Traumatherapie (DGVT)

 

Preis: 65 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Emotionsregulation im Beratungs- und Therapiealltag: Praxisideen nach dem STARK-Programm

 

Datum/Zeit

16.04.2026

9:00-12:00 Uhr

 

Nach belastenden Lebensereignissen werden häufig im Alltag intensive Gefühle (Angst, Traurigkeit, Ärger) erlebt und häufig fehlen den Betroffenen geeignete Strategien im Umgang mit diesen. So kann es immer wieder zu Situationen mit gefühlter Ohnmacht und Kontrollverlust kommen, z.B. destruktiven Handlungsweisen (Selbstverletzendes Verhalten, vermehrter Alkoholkonsum etc.), sozialem Rückzug, Anstattakcen und Impulsivität. Der Umgang mit den eigenen Gefühlen und die Anwendung nützlicher Strategien kann jedoch erlernt werden.

 

Ziel des Workshops ist es, für die Thematik der Emotionsregu-lation zu sensibilisieren und erste Handlungsideen für den Be-ratungs- und Therapiealltag kennenzulernen. Hierfür ein Ein-blick in ein transdiagnostisches Behandlungskonzept gege-ben, das auf die Verbesserung von Emotionsregulationsfähig-keiten abzielt: Das Gruppentherapieprogramm „Skills-Training der Affektregulation – Ein kultursensibler Ansatz: STARK“. Das Programm wurde von erfahrenen Psychotherapeut*innen von Refugio München entwickelt.

 

Weitere Infos zu dem STARK-Konzept finden Sie hier.

 

Ihr Profit:

  • Sensibilisierung für die Thematik der Emotionsregulation im Beratungs- und Therapiealltag
  • Erste Handlungsideen für den Beratungs- und Therapiealltag

 

Zielgruppe des Workshops sind psychosoziale Fachkräfte (Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen, Ärzt*innen) , die in ihrem Berufsalltag Kontakt mit Menschen mit Emotionsregulationsschwierigkeiten haben und Möglichkeiten haben, in ihrem Berufsalltag Elemente des STARK-Programm durchzuführen

 

Referentin: Dr. Theresa Koch (M.Sc.), psychologische Psychotherapeutin

 

Preis: 65 €

 

Zur Anmeldung

 

 

Online-Fortbildung: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei Menschen mit Fluchterfahrung

 

Datum/Zeit

29.04.2026

9:00-16:30 Uhr

 

Traumatische Erfahrungen sowohl in der Heimat als auch auf der Flucht hinterlassen bei vielen geflüchteten Menschen see-lische und körperliche Wunden. Im Beratungs- und Betreu-ungskontext klagen sie häufig u.a. über traumabezogene Alb-träume, Schlafprobleme und massive Angstzustände aufgrund von wiederkehrenden Erinnerungen an traumatische Erfah-rungen. Die Symptome haben Auswirkungen auf die allgemei-ne Handlungsfähigkeit im Alltag, auf die Impulskontrolle und Konzentrationsfähigkeit.

 

Neben theoretischen Inputs wird die Symptomatik an Fall-beispielen veranschaulicht. Für einen effektiven Umgang mit Betroffenen werden erste Techniken vermittelt, die im Betreu-ungs- und Beratungssetting praktiziert werden können.

 

Ihr Profit

  • Frühzeitiges Erkennen von Symptomen einer Posttraumatischen Belastungsstörung
  • Hilfreicher Umgang mit der Symptomatik in Form von ersten Stabilisierungstechniken
  • Kennenlernen eines stress- und traumasensibler Ansatz zur Unterstützung der Betroffenen im Alltag

Zielgruppe: Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten. Für Psycholog*innen mit geringer klinischer Erfahrung oder zur Auffrischung ihrer Kenntnisse.

 

Referentin: Dr. Theresa Koch (M.Sc.), psychologische Psychotherapeutin

 

Preis: 120 €

 

Zur Anmeldung

 

 (Quelle: refugio-muenchen.de)


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