
Wir möchten uns nicht von rechter Hetze und Politiker*innen aus der Politik und dem öffentlichen Raum drängen lassen, sondern weiterhin Sichtbarkeit zeigen und mit unserer Prä-senz und Stimmen ein Zeichen setzen. Der Rechtsruck und die Kürzungen von Geldern betreffen viele engagierte Organisa-tionen und Institutionen in Bremen. Marginalisierte Perspekti-ven sollen unsichtbar gemacht werden – Das machen wir nicht mit!!
Unsere momentane Arbeitsgruppe besteht aus Menschen, die im letzten Jahr an dem von ADEFRA e. V. initiierten BBIPoC* FLINTA**-Streik beteiligt waren. Unser Ziel ist es, wieder mög-lichst viele rassismuserfahrene FLINTA* zusammenzubringen, uns in Bremen zu organisieren, uns zu verbünden, gegenseitig zu stärken und gemeinsame politische Forderungen zu for-mulieren.
Geplant ist es, ähnlich wie es im Haus der Bremischen Bürger-schaft seit über 30 Jahren ein Parlament für Menschen mit Be-hinderung gibt*, in diesem Jahr einen Kongress zu den Belan-gen von rassismuserfahrenen FLINTA* gemeinsam mit euch zu planen und im nächsten Jahr umzusetzen. Für die Planung dieses Kongresses möchten wir uns im Rahmen von Ver-netzungstreffen mit euch austauschen.
Ein Auftakttreffen findet am Freitag, den 06.02.2026, um 15 Uhr im Mädchen*_kulturhaus des BDP statt.
Für die Cateringplanung bitten wir um eine kurze Rückmeldung zur voraussichtlichen Teilnahme. Unter diesem Link kannst du dich für das Vernetzungstreffen anmelden.
Alternativ kannst du uns auch eine kurze Rückmeldung unter dieser E-Mail-Adresse schreiben: [email protected]
Falls du persönliche Bedarfe bezüglich des Treffens hast (z. B. Simultanübersetzung benötigst), gib uns gerne Bescheid. Wir bemühen uns, entsprechend mitzuplanen.
Uns ist bewusst, dass weder der FLINTA*-Begriff noch der BBIPoC-Begriff eine homogene Gruppe beschreibt und dass unterschiedliche Formen von Diskriminierung existieren. Wir wünschen uns daher einen respektvollen und achtsamen Umgang miteinander.
Auch wenn die bestehenden Problemlagen komplex und viel-fältig sind, möchten wir einen Teil dieser Themen ins Bremer Parlament tragen und diesen Raum politisch nutzen. Wir las-sen uns aus den Diskursen nicht ausschließen und möchten insbesondere untereinander solidarisch sein, uns unter-stützen und Verständnis füreinander zeigen.
Mit freundlichen Grüßen
Rosa Aziz und Alara Günel vom BISS!-Kollektiv Serfiraz Vural, Nurhak Polat, Münevver Azizoğlu-Bazan, Nese Özgen, Nabila Badirou
*(FLINTA* steht für Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen. Das * verweist auf weitere Identitäten, die sich nicht in den genannten Kategorien wiederfinden, sich aber dem Begriff zugehörig fühlen.)
*(BBIPoC Black, Brown, Indigenous and People of Colour. Eine Selbstbezeichnung von Menschen, die Rassismus erfahren. Zum Treffen sind explizit auch Jüd*innen sowie Sinti*zze und Rom*nja eingeladen.)
(Quelle: soziales.bremen.de)
