
Zu Deutschlands Einwanderungsgesellschaft gehören eine Vielzahl von diasporischen Communities. Was mit sich bringt, dass aktuelle internationale Konflikte in die Gesellschaft hineinwirken und dabei auf Hinterlassenschaften der deutschen Geschichte stoßen. Und Kolonialismus und Faschismus werden von Communities je nach Herkunft ganz anders erlebt als von den Alteingesessenen. Bei der Klausurtagung des Forums Menschenrechte in Wuppertal im Januar lernte ich zwei beeindruckende Leute kennen, die diese Fragen zu ihrem Thema machen und sich der gerade besonders aktuellen konfliktiven Lage zwischen jüdischen und palästinensischen Menschen stellen. Was die beiden (und auch noch Andere) an Verständigungsarbeit machen, klingt erzählenswert, vor allem inspirierend. Miteinander verständigen müssen sich letztlich sogar drei Seiten, woran ich in der Einleitung erinnern will.
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(Quelle: diakonie.de)
